Glossar
2G bezeichnet den Mobilfunk der zweiten Generation mit dem GSM-Standard für Datenraten bis 220 Kbit/s
3G bezeichnet den Mobilfunk der dritten Generation mit dem UMTS-Standard für Datenraten bis 7,2 Mbit/s
4G wird vor allem in den USA für WiMAX-Installationen verwendet
3GPP (3rd Generation Partnership Project) ist ein weltweiter Zusammenschluss zur Entwicklung technischer Spezifikationen für einen durchgängigen Mobilfunk.
CEE steht für Converged Enhanced Ethernet
Cloud Computing bezeichnet die Auslagerung von Applikationen und Daten zu einem Dienstleister, der sie über die “Wolke” des Web bereitstellt.
CRM (Customer Relationship Management) bezeichnet eine IT-gesteuerte Kundenverwaltung
DCE steht für Data Center Ethernet
EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution), eingeführt in rund 75 Ländern, soll die Datenübertragung in GSM-Mobilfunknetzen beschleunigen. Durch eine effizientere Modulation können bis zu 384 Kbit/s erreicht werden - das ist so schnell wie UMTS.
FCoE steht für Fibre Channel over Ethernet
FTTB (Fibre to the Building) bezeichnet die Glasfaser bis in den Keller eines Gebäudes. Von dort wird das Signal über die Gebäudeverkabelung bis zur Anschlussdose geführt
FTTC (Fibre to the Curb) bedeutet Glasfaser zum letzten Verteiler
FTTH (Fibre To The Home) bezeichnet Glasfaser direkt von einer Vermittlungsstelle bis zum Teilnehmeranschluss.
FTTL (Fibre To The Loop) bedeutet das Verlegen von Glasfasern bis zum Teilnehmer
FTTN (Fibre To The Node) bezeichnet Glasfaser bis zum Schaltverteiler am Bordstein. Von dort werden die Signale über Kupferkabel zum Teilnehmer geführt.
FTTx (Fibre To The x) bezeichnet die Lösungsvarianten, um einen Glasfaseranschluss möglichst nahe zum Teilnehmer zu bringen.
GGSN (Gateway GPRS Support Node) stellt den Übergang von GPRS in ein PDN (Public Data Network oder Packet Data Network) her.
G.SHDSL (Global Standard for Single-Pair of Highspeed Digital Subscriber Line) bezeichnet eine symmetrische DSL-Variante
GPRS (General Packet Radio Service) zerlegt Daten beim Sender in einzelne Pakete, überträgt sie gestückelt und setzt sie beim Empfänger wieder zusammen. Durch Bündelung mehrerer Übertragungskanäle wird im praktischen Betrieb eine Übertragung mit 55,6 Kbit/s erreicht, was einem Modem entspricht. Theoretisch ist eine Übertragungsrate von 171,2 Kbit/s möglich.
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) setzt auf UMTS auf, erzielt aber deutlich höhere Downstreams bis 1,4 Mbit/s zum Endgerät, durch weitere Verbesserungen soll sie bis 5,1 Mbit/s steigen.
HSPA (High Speed Packet Access) bezeichnet eine Weiterentwicklung von UMTS. HSPA+ soll Downstreams von 28 bis 84 Mbit/s erreichen.
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ermöglicht Datenraten bis 5,8 Mbit/s im Uplink und kürzere Roundtrip-Zeiten (Ping).
IMS (IP Multimedia Subsystem) bezeichnet mehrere Spezifikationen des 3GPP zum standardisierten Zugriff auf Dienste aus unterschiedlichen Netzwerken, darunter auch GSM und das analoge und digitale Telefonnetz.
IP (Internet Protocol) bezeichnet ein Netzwerk-Protokoll zur Datenübertragung im Internet.
IP-Telefonie: siehe VoIP
IEC steht für International Electrotechnical Commission (www.iec.ch)
ISO steht für International Organization for Standardization (www.iso.org)
ITU steht für International Telecommunication Union (www.itu.int)
LTE (Long Term Evolution) ist ein Standard der vierten Mobilfunkgeneration. Ausgehend von UMTS werden aber neue Komponenten und Sendestationen benötigt. LTE konkurriert mit WiMax um die Marktführerschaft im mobilen Internet der Zukunft.
MIMO (Multiple Input Multiple Output): Verfahren für Mehrantennensysteme (Antennen-Arrays) im WLAN.
NGMN (Next Generation Mobile Networks) ist ein gemeinsames Projekt von Netzbetreibern und Ausrüstern zur Entwicklung der nächsten Mobilfunkgeneration, auch bekannt als LTE (Long Term Evolution).
NGN (Next Generation Network) ist ein Netzwerk, das auf der Basis des Internet Protocol (IP) gleichzeitig Sprache, Daten und Video überträgt.
OLT (Optical Line Terminator) bezeichnet die Schnittstelle zwischen einem Access-Netz und einem optischen Backbone.
ONU (Optical Network Unit) bezeichnet den Netzabschluss einer optischen Anschlussleitung.
PDH (Plesiochronous Digital Hierarchy) bezeichnet eine standardisierte Technik zum Multiplexen digitaler Datenströme über Netzknoten, die nicht über einen identischen Takt verfügen.
PoE (Power-over-Ethernet) bezeichnet die Stromversorgung eines Endgerätes über das Ethernet-Datenkabel
PON (Passive Optical Network), unterschieden in APON (ATM-basiert), BPON (Breitband-ATM-basiert), EPON (Ethernet-basiert) und GPON (Gigabit, ATM- oder GEM-basiert).
POTS (Plain Old Telephone Service) bezeichnet den analogen Telefondienst.
PSTN (Public Switched Telephone Network) bezeichnet öffentliche Telefonnetze, auch mit digitalisierten und erweiterten Dienstmerkmalen.
SaaS (Software-as-a-Service) bezeichnet die Auslagerung von Applikationen und CPU-Leistung zu einem externen Dienstleister.
SHDSL (Symmetrical High-Bitrate Digital Subscriber Line) bezeichnet eine symmetrische DSL-Variante
SOA (Service Oriented Architecture) bezeichnet eine verteilte und strukturierte IT-Architektur, die sich vor allem an den Geschäftsprozessen orientiert.
SONET (Synchronous Optical Network) bezeichnet eine Multiplextechnik für synchrone Datenströme von 51,84 Mbit/s bis zu 2,5 Gbit/s
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bezeichnet den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G).
VoIP (Voice-over-IP) bezeichnet die Telefonie mittels IP über Datennetzwerke.
WiFi ist ein Kunstwort und wird in mehreren Ländern, darunter die USA, Spanien und Frankreich, als Synonym für WLAN verwendet.
WiMax wurde zur Datenübertragung auf verschiedenen Funkfrequenzen entwickelt, teilweise mit oder ohne Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger. In Labor wurden bereits Datenraten von mehr als 100 Mbit/s erreicht, höhere Raten bis 50 Mbit/s sind realistisch sind. Wie bei UMTS müssen sich die Teilnehmer diese Bandbreite jedoch teilen.
WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet ein lokales Funknetzwerk.