Archiv der Kategorie 3G-Rollouts

Übergang zu LTE

Telekom Austria im Arsenal in Wien T-Mobile Austria implementiert landesweit 2.500 neue Basisstationen. Die Modernisierung über das Live-Netz übernimmt Nokia Siemens Networks mit seiner Flexi Multiradio Base Station.

Das 3G-Funknetz soll bis Mitte 2010 umgestellt sein. Die neuen Basis-Stationen ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von GSM/EDGE, WCDMA/HSPA/HSPA+ und LTE in einem einzigen System

Netzwerk umgewandelt

Mit 5.199 Basisstationen hat Telefonica O2 das bislang umfangreichste Netz-Upgrade in Deutschland bei laufendem Betrieb umgesetzt. Mit 3.000 weiteren Basisstationen wird das Netz von O2 zusätzlich erweitert.

Der Netzbetreiber vereint mit einer SingleRAN-Lösung von Huawei im Zugangsnetz (Radio Access Network, RAN) die Funktionalitäten von GSM und UMTS. Die ersten konvergierten GSM/UMTS-Netze decken München und Stuttgart ab.

SDH im Eurotunnel

Eurotunnel zwischen Folkstone und Calais Die Eurotunnel Group hat einen Auftrag über eine neue TK-Lösung im Kanaltunnel an das britische Telco-Unternehmen Magdalene vergeben. Die jetzige PDH-Übertragung wird durch ein Multi-Service-Zugangssystem abgelöst.

60 Umux-Knoten von Keymile bringen SDH-Funktionalität und einen Migrationspfad zu paketbasierten Diensten. Der 1994 eröffnete Kanaltunnel besteht aus zwei eingleisigen Eisenbahnstrecken und einem Service-Tunnel von je 50 km.

Turbo für GSM

Ohne den Namen des Kunden zu nennen, gab Nokia Siemens Networks heute einen erfolgreichen Feldversuch in China mit EDGE Evolution Downlink Dual Carrier (DLDC) bekannt.

Die Technologie verdoppelt die Datenrate von EDGE, sodass auch Teilnehmer mit GSM-Endgeräten von den höheren Datenraten profitieren, was den Betreibern neue Umsatzquellen erschließt.

Upgrade am Endpunkt

Statt neue Kabel zu verlegen, hat Global Crossing sein panamerikanisches Untersee-Verbindungsnetz von mehr als 26.000 km mit Endpunkt-Komponenten von Infinera aufgerüstet.

Das Infinera Submarine-Line-Modul (SLM) ermöglicht eine Bandbreite von 100 Gbit/s auf jeder Line-Card. Mit 16-SLM-Modulen stehen auf einer Glasfaser bis zu 160 Wellenlängen bereit.

Interaktiv im Kabelnetz

Kabelnetzbetreiber TeleColumbus (2,5 Mio Teilnehmer) holt die Inhalte von Fernsehsendern, Markenkanälen und Produktionsfirmen in sein Kabelnetz. Zur Einspeisung wird die DMS-I Plattform von Alcatel-Lucent eingesetzt.

Per Tastendruck auf der Fernbedienung lassen sich Zusatzinformationen zu einzelnen Sendungen abrufen, Votings bei Casting-Shows oder Bestellungen aufgeben. Im vierten Quartal 2009 soll’s losgehen.

OpenReach setzt auf Adva

Die Ethernet-Zugangsplattform FSP 150 von Adva ist nun auch bei OpenReach, einem Geschäftsbereich von BT mit Zugangslösungen für Netzbetreiber, in UK flächendeckend im Einsatz.
 
Der neue EAD (Ethernet Access Direct) stellt symmetrisches Punkt-zu-Punkt Ethernet mit festen Bandbreiten bis 1.000 Mbit/s bereit. Die neuen Services decken einen Radius bis 35 km und Strecken bis 66 km ab.
 

WLAN im Forschungszentrum

Forschungszentrum Jülich Mit rund 400 Access-Points für rund 4.400 Mitarbeiter hat das Forschungszentrum Jülich ein durchgängiges, zentral administriertes WLAN von Trapeze Networks eingerichtet.

Um den 2,2 qkm großen Campus zu vernetzen, wurde die Planungs-Software RingMaster von Trapeze eingesetzt, mit der sich auch CAD-Pläne integrieren lassen. Die Mobility Exchange Controller des Herstellers übernehmen die Datenverschlüsselung und RF-Sicherheit beim Wireless-Roaming.

Hybride Basisstationen

Grameenphone, ein Tochterunternehmen von Telenor mit 21 Mio Kunden in Bangladesh, hat die ersten solarbetriebenen GSM-Mobilfunkanlagen des Landes installiert.

Die Basisstationen von Huawei arbeiten mit einer Kombination aus Wind- und Solarenergie sowie einem Dieselgenerator in Reserve. Die Betreiber rechnen mit einem ROI in zwei bis drei Jahren

 

Funk statt Kabel

Hutchinson 3G Austria erweitert die Kapazität seines mobilen Breitbandnetzes um ein Richtfunk-Transportnetz, das auch auf die Migration zu LTE mit 155 Mbit/s vorbereitet ist.

Die Microwave Backhaul-Komponenten für die Verbindungen zwischen den Basisstationen und dem Betreibernetz stammen vom Alleinlieferanten Nokia Siemens Networks.

Jetzt kommt 100G

CN 4200 RS FlexSelect Advanced Services Plattform Bis 2010 möchte NYSE Euronext das erste 100G-Netzwerk in Betrieb nehmen. Die Rechenzentren in New York und London sollen damit mehr als eine Milliarde Transaktionen pro Tag verarbeiten.

Kern der Infrastruktur ist die CN 4200 RS FlexSelect Advanced Services Plattform von Ciena, mit der sich 100 Gbit/s über eine einzelne Wellenlänge übertragen lassen. Ciena hatte die erste optische Single Wavelength-Übertragung mit 100 Gbit/s im Dezember 2008 durchgeführt.

Mobiles Lateinamerika

Für alle, die die Telefónica nur als Netzbetreiber hinter O2 oder den spanischen Ex-Monopolisten kennen: Das Unternehmen hat soeben in 13 südamerikanischen Ländern eine durchgängige Service Delivery Platform implementiert.

Die neue SDP entand in weniger als sechs Monaten mit Komponenten von Huawei und mehreren BBS-Systemen. Geplant sind damit neue Anwendungen wie mobile Werbung, Messaging-Tools oder mobile Zeitungen für unterschiedliche Endgeräte.

Metro-Core-Netzwerk

Infinera baut den neuen IP-Backbone von NTT Com für den Ballungsraum Tokio aus. Die optischen Digitalnetze von Infinera garantieren einen durchgängigen Datendurchsatz von 100 Gbits/s.

NTT Com betreibt eine Infrastruktur aus dem Arcstar Global IP-VPN und Global e-VLAN. Ein Tier-1 IP-Backbone erreicht mehr als 150 Länder und sichert Rechenzentren in Asien, Nordamerika und Europa.
 

GPON in Bayern

Unter dem Projektnamen “Glasfaser Ostbayern” bindet R-KOM aus Regensburg ein optisches Zugangsnetz für Highspeed-Internet, Telefonie und Kabelfernsehen an. Bis Ende 2009 sollen die ersten 4.000 Teilnehmer mit einer symmetrischen Datenrate bis 100 Mbit/s angeschlossen sein.

Das optische Breitbandzugangsnetz nutzt im gesamten Ausbaugebiet die GPON-Technologie für FTTB (Fibre-to-the-Building) und FTTH (Fibre-to-the-Home). Neben R-KOM schließen sich die City-Carrier aus Rosenheim, Dachau und Ulm der Systementscheidung von R-KOM an.

T-City am Bodensee

Friedrichshafen am Bodensee Soeben erschien das Magazin “T-City Spiegel” der Deutschen Telekom, es beschreibt die Projektfelder der “T-City Friedrichshafen”, die sich 2007 gegen 51 Mitbewerber bundesweit durchgesetzt hat. Bis 2012 sollen die Ideen für innovative Anwendungen umgesetzt sein.

Anders im Hinterland der Stadt: Dort weist die DSL-Versorgung noch weiße Flecken auf. Sieben Gemeinden im Bodenseekreis möchten daher mit NeckarCom, einer Tochter von EnBW, ein Modellprojekt mit WiMAX starten. Angepeilt sind 3 Mbit/s und eine Doppel-Flatrate von 44,90 Euro im Monat.

Downstream bis 50 Mbit/s

In einem Pilotprojekt testet Vodafone den Ausbau von VDSL in Heilbronn. Dabei erhalten 50.000 Haushalte im Oberzentrum am Neckar Zugang zum Breitband-Internet bis 50 Mbit/s. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Deutschen Telekom.

Am 10. Juli geben Richard Drautz vom Wirtschaftsministerium Ba-Wü, und Helmut Himmelsbach, Oberbürgermeister von Heilbronn, offiziellen Startschuss.

HSPA+ für Hongkong

Mobilfunkanbieter CSL Limited aus Hongkong hat sein Netz auf HSPA+ mit Download-Raten bis 21 MBit/s umgestellt.

Zuvor betrieb CSL zwei GSM/WCDMA-Netze für Prepaid-, Postpaid- und Unternehmenskunden, die mit den Marken 101, One2Free und New World Mobility erreicht werden. Als größter Roaming-Operator in Hongkong bietet CSL auch Multimedia-Connectivity zu über 400 Mobilnetzen weltweit.

Nicht wirklich Triple-Play

Downloads mit 100 Mbit/s und eine Doppel-Flatrate für 49,90 € bietet “CleverKabel 100″ von Kabel BW. Ab Juli in Betrieb, erreicht der Dienst vorerst die Rhein-Neckar-Region, die Großräume Karlsruhe und Baden-Baden sowie die Region Neckar-Alb.

Bis Mitte 2010 können alle Kabelkunden CleverKabel 100 nutzen, das laut Anbieter schneller als VDSL 25 ist (nur in einzelnen Großstädten verfügbar). Allerdings umfasst der Dienst keine TV-Angebote.

Optischer Transport

Netzausrüster Tellabs und Betreiber Verizon haben in den USA das weltweit erste landesweite dynamische optische Netz für über zwei Millionen Haushalte und hunderte Unternehmen ausgerollt.

Das Netz wurde in weniger als 30 Monaten aufgebaut, besteht aus über 1.700 Nodes und ist damit das größte dynamische optische Netz der Welt. Seine Grundlage bildet das Tellabs 7100 OTS (Optical Transport System) für eine Netzwerkkapazität von 600 Tbit/s

COLT baut aus

COLT Telecom hat sein Langstrecken-Netzwerk in Europa überarbeitet. Das Netz übermittelt jetzt Sprach- und Datendienste zwischen 34 europäischen Metropolen.

Das aufgerüstete Netz ist bereits in acht Ländern in Betrieb, darunter auch in Deutschland. Der komplette Ausbau wird im dritten Quartal abgeschlossen sein. Mit Komponenten von Infinera, die auf photonischen integrierten Schaltungen basieren, sind Verbindungen bis 1,6 Terabit pro Sekunde möglich.