Archiv der Kategorie Infrastruktur

Immer mehr Internet-Traffic

Während der vergangenen 5 Jahre ist der Internet-Traffic weltweit um das Achtfache gestiegen, so eine Studie von Cisco. Treiber für die rasante Entwicklung dieser Datenmengen ist besonders die steigende Nachfrage nach Video-Diensten und Breitbandtechnologie.

Alleine der Traffic von Videos nimmt derzeit bereits 25 Prozent des gesamten Datenverkehrs ein. Im Jahr 2012 liegt das Datenvolumen im Internet voraussichtlich bei monatlich 44 Exabyte (44 Milliarden Gigabyte). Dies entspricht einer Datenmenge, die auf 136 Milliarden DVDs passt.

Von diesem Trend profitieren vor allem die Ausrüster für Netzwerk-Infrastruktur. Bei den Service Providern hingegen setzt der ständig steigende Traffic immer neue Investitionen voraus, die mit fallenden Gebühren finanziert werden müssen.

Migration auf IP schreitet voran

Nicole Dufft, Geschäftsführerin Berlecon Research Nicole Dufft, Geschäftsführerin von Berlecon Research

Berlecon Research hat eine Reihe deutscher Unternehmen zu ihrem Stand mit Unified Communications (UC) befragt, also die Bündelung von Komm-Kanälen und deren Integration in SW-Applikationen. Die Ergebnisse:

- Über 70 % der Unternehmen haben ihre IT- und TK-Welt vereint, doch betreiben 87 % noch immer herkömmliche PBX-Anlagen

- Jedes 5. Unternehmen sieht aber keinen Nutzen in UC und besitzt, plant und diskutiert daher keine Einführung

- Die höchsten Erwartungen an UC betreffen Einsparungen durch eine konsolidierte Infrastruktur und optimierte Geschäftsprozesse

- Die Hälfte der Unternehmen, für die UC relevant ist, hat die Integration von Office oder Groupware weder umgesetzt noch geplant

- Die Mehrheit der befragten Unternehmen hat UC auch in CRM- oder ERP-Systemen nicht integriert

- SaaS wird noch relativ selten genutzt, aber von 20 % der Unternehmen für sinnvoll erachtet.

Smartphones kommen, Tape geht

Archiware, Anbieter von Storage-Software, hat über 100 System-Administratoren zur IT-Struktur befragt. Die Erwartungen an die Zukunft:
 
- Innerbetriebliches Wachstum des Datenbestands von 85% bis 2010

- Bedeutung von Tape-Only-Lösungen sinkt immer mehr

- Heterogene Server-Strukturen klar vorherrschend

- Wachstum bei mobilen Endgeräten wie Smartphones und PDAs um 82%